Neu hier

Sind Sie neu hier ?

Wenn Sie in unser Gemeindegebiet gezogen und Mitglied der Evangelischen Kirche sind, müssen Sie nichts unternehmen. Sie sind automatisch bei uns Mitglied. Es sei denn, Sie haben sich vorher schon einmal in eine Kirchengemeinde explizit umgemeinden lassen. Dann müssten Sie sich auch bei uns mit dem Formular Gemeinde-Umgemeindungsanmeldung anmelden. Mit dem gleichen Formular können Sie in unsere Kirchengemeinde wechseln, wenn Sie nicht in unserem Gemeindegebiet wohnen, aber gerne zu unserer Gemeinde gehören möchten. Weitere Informationen über unsere Gemeinde finden Sie unter Neu hier.

Möchten Sie unsere Gemeinde persönlich kennenlernen?

Zum persönlichen Kennenlernen laden wir Sie herzlich ein, unsere Gottesdienste zu besuchen. Nach dem Gottesdienst haben wir immer Zeit für ein Gespräch. Wir freuen uns auf Sie.

Wo finde ich die Kontaktdaten?

Wollen Sie nicht bis zum nächsten Sonntag warten, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Hier sind unsere Kontaktdaten.

Taufe

Ich möchte mich oder mein Kind taufen lassen?

Mit der Taufe schließt der Mensch einen Bund mit Gott. Das Wasser bei der Taufe steht für Wachstum, Fruchtbarkeit und Leben. Die Taufkerze ist ein Symbol dafür, dass der Täufling erleuchtet ist und ein Licht in der Welt sein soll.

Wenn Sie sich oder Ihr Kind taufen lassen wollen, wenden Sie sich an eine/n unserer Pfarrer/innen oder das Gemeindebüro und vereinbaren einen Termin für ein Taufgespräch. Am besten laden Sie sich zuvor unser Taufanmeldeformular herunter, drucken es aus und bringen es ausgefüllt zum Taufgespräch mit.

Die Taufen selbst finden in der Regel in unserem Sonntagsgottesdienst statt.

Wie alt sollte mein Kind zur Taufe sein?

Das Alter spielt bei einer Taufe keine Rolle. Auch Erwachsene können sich taufen lassen. Kleinkinder sollten mindestens drei Monate alt sein.

Wozu dient das Taufgespräch?

Vor der Taufe findet ein Taufgespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin statt. Bei diesem Treffen wird auch besprochen, wie die Taufe ablaufen soll. Bei vielen Elementen (den Liedern, der Musik, den Fürbitten, der Taufkerze) können Sie die Taufe mit gestalten.

Was muss ich zum Taufgespräch mitbringen?

Beim Taufgespräch brauchen Sie die Geburtsurkunde des Täuflings. Die Standesämter stellen dafür bei Geburten in der Regel eine Bescheinigung “für religiöse Zwecke” aus. Ebenso sollten sie bei erwachsenen Taufinteressenten das Familienstammbuch mitbringen. Es ist gut, wenn Sie sich mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin oder auch mit den Taufpaten vorab besprechen, welche Fragen Sie an uns und zum Taufgottesdienst haben.

Müssen die Eltern Mitglied der Kirche sein?

Mindestens ein Elternteil soll evangelisch sein. Ist dies nicht der Fall, kann im Gespräch mit den Pfarrer/innen geklärt werden, ob eine Taufe dennoch möglich ist. Grundsätzlich gilt: Die Taufe eines Kindes, dessen Eltern nicht der evangelischen Kirche angehören, darf nur vollzogen werden, wenn die Eltern damit einverstanden sind und Patinnen, Paten oder andere Gemeindeglieder bereit und in der Lage sind, die Verantwortung für die evangelische Erziehung des Kindes zu übernehmen. Andernfalls muss die Taufe abgelehnt werden.

Wie finden wir einen guten Taufspruch?

Ein Taufspruch ist ein biblischer Spruch, der dem Täufling bei der Taufe zugesprochen wird und der ihn von da an sein Leben lang begleitet. Sie können ihn selbst auswählen oder um Vorschläge bitten. Bei der Suche nach dem passenden Spruch hilft vielleicht auch www.taufspruch.de.

Wer kann Taufpate oder Taufpatin werden?

Taufpate kann werden, wer getauft und konfirmiert ist und einer christlichen Kirche angehört. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit auch das Recht aufgegeben, Taufpate zu sein. Bei der Auswahl der Paten ist wichtig, zu überlegen, wer dem Täufling nahe steht, Zeit für ihn übernehmen kann. Die Patenschaft stellt eine wichtige Rolle im Leben des Täuflings dar.

Wie viele Paten brauche ich?

In der Regel braucht man zwei Paten, aber es ist durchaus möglich auch nur einen Paten zu haben. Fragen Sie Ihren Pfarrer oder Ihre Pfarrerin.

Was ist eine Patenbescheinigung?

Kommt der Pate oder die Patin nicht aus der Kirchengemeinde des Täuflings, werden sie um eine Patenbescheinigung gebeten. Die stellt das Heimatpfarramt des Paten oder der Patin aus. Die Patenbescheinigung bestätigt die Kirchenzugehörigkeit der Patinnen und Paten.

Konfirmation

Was ist Konfi-Zeit?

Wer konfirmiert werden will, geht vorher in den Konfirmandenunterricht. Das ist bei uns die „Konfi-Zeit”.

Als Evangelische Kirchengemeinde am Weinberg verstehen wir Konfi-Zeit und Konfirmation als eine Zeit für die Beheimatung  in unserer Gemeinde, die über die Konfi-Zeit hinausstrahlt.

Wie lange dauert die Konfi-Zeit?

Die Konfi-Zeit dauert zweieinhalb Jahre. Das mag manchem ungewöhnlich lang erscheinen. Es geschieht jedoch aus gutem Grund: Unser Ziel ist, dass die Konfirmation kein Endpunkt, sondern ein Fest auf dem Weg ist.

Wann ist die Konfirmation?

Jedes Jahr um Ostern feiern wir Konfirmation. Die genauen Termine werden rechtzeitig abgestimmt und veröffentlicht, damit Ihr Euer Fest gut vorausplanen könnt. Rechtzeitig vor der Konfirmation gibt es noch einen Info-Abend.

Die Konfirmation selbst ist ein Festgottesdienst, der von und mit den Jugendlichen gestaltet wird.

Wann beginnen jeweils die neuen Konfirmanden-Gruppen?

Die Konfi-Zeit startet jedes Jahr im Herbst mit einer neuen „7. Klasse”.

Bei uns gibt es drei Konfi-Gruppen mit jeweils ca. 30 Leuten. Wir nennen Sie nach der Klassenstufe, in der die meisten der Gruppe gerade in der Schule sind: die 7. , die 8. und die 9. Klasse.

Wann muss man sich anmelden?

Die Anmeldung erfolgt frühzeitig vor den Sommerferien im Gemeindebüro. Zum Kennenlernen, für Fragen und Informationen laden wir die Eltern der Angemeldeten vor den Sommerferien zu einem ersten Elternabend mit einem kleinen Rundgang durch die Räumlichkeiten ein.

Wie alt muss mein Kind bei der Anmeldung sein?

Ob getauft oder ungetauft, ob schon lange in der Gemeinde oder neu hinzugezogen, wir laden alle Neugierigen und Wagemutigen, die im Anmeldungsjahr ca. 12 Jahre alt sind, zur Konfi-Zeit bei uns ein.

Was erwartet mich in der Konfi-Zeit?

Wir starten in der Golgatha-Kirche und treffen uns in den ersten zwei Jahren dort. Im dritten Jahr sind wir im Jugendkeller neben der Sophienkirche. Konfi-Zeit bedeutet: ich treffe mich einmal pro Woche ca. 2 Stunden mit den anderen „meiner Klasse”, um Neues zu entdecken, Anerkennung zu erfahren, einander zuzuhören und zu debattieren, zu spielen und zu feiern, unterwegs zu sein, neue Freunde zu finden und natürlich auch um unseren Jugendkeller mit all den Kellerianern kennen und lieben zu lernen.

Gibt es auch Konfi-Fahrten?

In jedem Jahr findet pro „Klasse” eine Gruppenfahrt, eine sogenannte „Rüstzeit”, statt: In der 7. Klasse ist es eine gemeinsame Übernachtungsaktion, in der 8. Klasse die „große Kreiskonfifahrt” mit allen Konfirmanden unseres Kirchenkreises und im dritten Jahr die „Konfi-Rüste”, zu der nicht nur Deine Gruppe, sondern auch viele andere Jugendliche aus den Jungen Gemeinden mitkommen. Ab der 9. Klasse können die Konfis auch an den anderen „Jugendrüsten” unserer Gemeinde, wie z.B. der Sommerrüste, teilnehmen.

Was sagen ehemalige Konfirmanden zur Konfi-Zeit?

Die Konfi-Zeit wird Dir Spaß machen, die Teamer sind super, die Treffen spannend, Du merkst, dass sich Leute über die Konfi-Zeit Gedanken gemacht haben. Du kannst in der Konfi-Zeit den Glauben und die Kirche kennen lernen und Du erfährst in der Gruppe Gemeinschaft und entwickelst ein Gefühl für Verantwortung.

Wir freuen uns auf Dich.

Trauung

Was bedeutet die kirchliche Trauung?

Die kirchliche Trauung ist ein Gottesdienst, in dem sich zwei Menschen vor Zeugen und der Gemeinde das Versprechen geben, sich aus der Hand Gottes in Liebe anzunehmen und gemeinsam durch das Leben zu gehen. Damit werden sie nach evangelischem Verständnis zum Paar und erhalten für ihren gemeinsamen Lebensweg den Segen Gottes.

Wie läuft ein Traugottesdienst ab?

Haben das Paar und alle Gäste in der Kirche Platz genommen, beginnt der Gottesdienst mit Begrüßungsworten und Gesang. Nach der Predigt über den Trauspruch schließt sich die eigentliche Trauung an. Danach wird der Gottesdienst mit einem Fürbittengebet, dem Vaterunser und der Bitte um den Segen beendet. An der Ausgestaltung der Trauung können sich das Paar oder die Trauzeugen durch Auswahl der Lieder, der Musik, der Gebete und Lesungen beteiligen. Unsere Kirchenmusiker begleiten die Traugemeinde als Kantoren an der Orgel. Falls Sie besondere Musikwünsche haben, die über die Gesangbuchlieder hinausgehen, sprechen Sie bitte unsere Kirchenmusiker an und fragen Sie nach Vorschlägen und entsprechenden Angeboten. Gut ist es, sich rechtzeitig mit den Kirchenmusikern abzustimmen, denn sie haben die musikalische Leitung des Traugottesdienstes.

Was sind die formalen Voraussetzungen für eine kirchliche Trauung?

  1. Beide Ehepartner wünschen eine kirchliche Trauung.
  2. Mindestens einer der Ehepartner gehört der evangelischen Kirche an.
  3. Es bestehen keine gravierenden seelsorgerlichen Bedenken gegen das Zustandekommen der Ehe und den Umgang der Ehepartner miteinander.
  4. Die standesamtliche Eheschließung des Paares ist in Deutschland vor der Trauung nachweislich vollzogen.

Wie melde ich eine Trauung an?

Melden Sie Ihre Trauung bitte im Gemeindebüro an und stimmen Sie den Termin und den Ort der Trauung mit dem Gemeindebüro und mit dem/der trauenden Pfarrer/in ab.

Was wird im Traugespräch besprochen und was sollten Sie dabeihaben?

Bei dem Traugespräch geht es zunächst um Sie als Paar. Dann geht es um die Abstimmung der Gestaltung des Gottesdienstes (Auswahl eines Trauspruches, der Lieder und Musik, der Blumen in der Kirche). Bringen Sie bitte unser Formular zur Trauanmeldung ausgefüllt zum Traugespräch mit. Ebenso sollten Sie ihre Personalausweise dabei haben und (wenn vorhanden) den Tauf- und Konfirmationsschein mitbringen.

Wie finden wir unseren Trauspruch?

Der Trauspruch soll zu Ihrem Leben passen. Vielleicht haben Sie schon eine Bibelstelle gefunden. Falls  Sie noch suchen, können Sie sich z.B. unter www.trauspruch.de informieren.

Muss man vorher standesamtlich heiraten?

Ja, die kirchliche Trauung findet nach der standesamtlichen Trauung statt. Die Ehe ist nach evangelischem Verständnis kein Sakrament.

Können sich gleichgeschlechtliche Paare kirchlich trauen lassen?

Eine Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren ist in unserer Gemeinde möglich.

Gibt es ein kirchliches Ritual anlässlich einer Scheidung?

Ein offizielles Scheidungsritual gibt es bisher in der Kirche nicht, allerdings wird es in letzter Zeit an verschiedenen Stellen diskutiert und nach Absprache auch praktiziert.

Beerdigung

Warum kirchlich beerdigen?

Die Erfahrung des Sterbens ist Teil des Lebens. Bei der kirchlichen Bestattung geleitet die Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten Ruhe und befiehlt sie der Gnade Gottes. Die Gemeinde begleitet die Sterbenden und trauert mit den Hinterbliebenen.

Wer meldet der Gemeinde den Todesfall?

In der Regel übernimmt ein benachrichtigtes Bestattungsunternehmen die Erledigung der Formalitäten (Todesanzeige, Versicherung, usw.) und benachrichtigt auch den Pfarrer oder die Pfarrerin. Diese nehmen dann Kontakt zu den Angehörigen auf, um einen Termin für ein Trauergespräch zu vereinbaren.

Wozu dient das Trauergespräch?

Das Trauergespräch dient zum einen der seelsorgerlichen Begleitung der Trauernden, zum anderen zu einem Gespräch über den Verstorbenen, sein Leben und was für ein Mensch er gewesen ist. In dem Gespräch wird abgestimmt, wann und in welcher Form die Trauerfeier und die kirchliche Bestattung erfolgen soll.

Wie läuft die Trauerfeier und die kirchliche Bestattung ab?

Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung. Der eigentlichen Bestattung geht in der Regel eine Trauerfeier voraus, die Raum und Zeit bietet, gemeinsam Abschied von dem Verstorbenen zu nehmen und ihn oder sie zur “letzten Ruhe” zu geleiten.

In der Ansprache spricht der Pfarrer oder die Pfarrerin über das Leben des Verstorbenen, aber auch über die christliche Hoffnung, die mit dem Tod verbunden ist.

Gibt es eine Erdbestattung, findet in der Regel direkt im Anschluss an die Trauerfeier die Beisetzung auf einem Friedhof statt, wobei der Pfarrer/die Pfarrerin noch einen Segen spricht. Bei einer Feuerbestattung findet die Beisetzung der Urne später statt. Auch diese kann durch einen Pfarrer/eine Pfarrerin begleitet werden.

Welche Friedhöfe gehören zur Kirchengemeinde am Weinberg?

Zur Kirchengemeinde am Weinberg gehören acht Friedhöfe in Mitte, Wedding, Reinickendorf und Pankow. Die genauen Adressen und Informationen über die Friedhöfe finden Sie unter Orte und Adressen.

Seelsorge und wichtige Telefonnummern in Notfällen

An wen wende ich mich, wenn ich Seelsorge wünsche?

Wenn Sie ein seelsorgerliches Gespräch wünschen, sprechen Sie am besten unsere Pfarrer/innen nach dem Gottesdienst, telefonisch oder per E-Mail an. Sie werden dann einen Termin vorschlagen und Zeit für Sie finden.

Wo finde ich Soforthilfe ohne Anmeldung?

Telefonseelsorge (24 h)
0800 – 111 0 111 (gebührenfrei)
0800 – 111 0 222 (gebührenfrei)

Kinder- und Jugendtelefon
0800 – 111 0 333 (gebührenfrei, Mo- Fr, 15-19 Uhr)

Notfalltelefon für pflegende Angehörige
„Pflege in Not“ ist zu erreichen unter: 030 69 59 89 89. Sprechzeiten sind: Montag, Mittwoch und Freitag von 10-12 Uhr, Dienstag von 14-16 Uhr Mehr über Pflege in Not erfahren Sie auch hier: http://www.pflege-in-not.de

Kältehilfe Berlin
030 – 690 33 520

Opfer Sexuellen Missbrauchs
RA Frauke Reekmann-Fiedler Kontakt über 030 – 24344-12

Fragen zu Mitgliedschaft, Eintritt, Austritt, Umzug

Sie wollen in die Evangelische Kirche (wieder-) eintreten oder übertreten?

Wenn Sie bereits getauft sind und einer anderen christlichen Konfession angehören oder einmal angehört haben oder wenn Sie Mitglied der Evangelischen Kirche waren und nun wieder eintreten möchten, dann finden Sie hier das Eintrittsformular. Drucken Sie es sich bitte aus und geben es ausgefüllt in unserem Gemeindebüro ab. Wir freuen uns auf Sie.

Wenn Sie in die Evangelische Kirche eintreten möchten und Sie sind bisher nicht getauft, dann vereinbaren Sie bitte mit einer unserer Pfarrer/innen einen Termin, um sich informieren und beraten zu lassen.

Sie wollen sich in unsere Gemeinde ummelden?

Sie wohnen nicht im Gemeindegebiet, möchten aber trotzdem zu dieser Kirchengemeinde gehören? Hier finden Sie die Gemeinde-Umgemeindungsanmeldung. Drucken Sie das Formular bitte aus und geben es ausgefüllt in unserem Gemeindebüro ab. Wir freuen uns auf Sie.

Ich wohne hier, sollte ich ummelden?

Wenn Sie hier in unserem Gemeindegebiet wohnen und als evangelische/r Kirchensteuerzahler/in gemeldet sind, werden Sie von den Kirchenämtern gewöhnlich ohne ihre aktive Anmeldung unserer Gemeinde zugeordnet. Es kann jedoch nichts schaden, im Gemeindebüro nachzufragen, ob das auch wirklich funktioniert hat. Dort erfahren Sie im Zweifel auch, ob Ihr Wohnort zu unserem Gemeindegebiet gehört.

Warum sollte ich mich in der Gemeinde anmelden?

Es gibt mindestens drei gute Gründe sich „seine” Gemeinde zu wählen: Durch Ihre Anmeldung steuern sie, welcher Gemeinde anteilig ein Teil ihrer Kirchensteuern zugeteilt wird. Als Mitglied der Gemeinde können wir Sie leichter persönlich informieren oder besuchen, wenn Ihre Adresse in der Gemeindekartei steht. Und: Nur in der Gemeinde, in der Sie gemeldet sind, haben sie das Wahlrecht bei der Wahl zum Gemeindekirchenrat.

Sind die „Angebote” der Gemeinde nur für Mitglieder?

Alle unsere Veranstaltungen, Gottesdienste, Chöre, Orchester etc. sind öffentlich. Auch wenn Sie nicht Mitglied unserer Kirchengemeinde sind, laden wir Sie genauso wie jedes Gemeindemitglied herzlich ein, teilzunehmen und auch sonst am Gemeindeleben teil zu haben.

Wie kann ich aus der evangelischen Kirche austreten?

Um aus der Kirche auszutreten, müssen Sie zu dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Amtsgericht gehen und dort den Austritt erklären. Es wird eine Gebühr in Höhe von 30 Euro erhoben.

Ein Kirchenaustritt ändert nichts an der Gültigkeit Ihrer Taufe. Sie können daher jederzeit wieder in unsere Kirche eintreten.

Sollten Sie einen Austritt aus Gründen der Kirchensteuer erwägen, so bedenken Sie bitte, dass die Kirchensteuer nur 9 % Ihrer Einkommensteuer (nicht Ihres Einkommens) beträgt. Mit diesem Geld finanzieren Sie soziale Dienste wie Seelsorge, Flüchtlingsarbeit, diakonische Angebote mit.

Wenn Sie unzufrieden sind mit der Kirche, unserer Gemeinde, Ihren Pfarrer/innen, sprechen Sie uns an, kritisieren Sie uns, diskutieren Sie mit uns. Wir möchten Sie nicht verlieren!

Klemens Lange, Mitarbeiter der Geschäftsführung

Seit Anfang Februar unterstütze ich als beruflicher Mitarbeiter der Geschäftsführung den Gemeindekirchenrat und seinen Geschäftsführenden Ausschuss. Hinzu kommen Aufgaben der Kommunikation und der Projektbegleitung. Vieles davon ist noch im Werden. Mit 52 Jahren habe ich einiges an hilfreichem Wissen und Erfahrungen im Gepäck: mehr lesen…