„Meine Heimat riecht nach Pflaumenkuchen mit Zimt“, so beschreibt Petra Bahr in ihrem Essay ihre Heimat. Für manch andere mag sie nach Wald und Wiesen, nach Schwarzbrot und Schnitzel, nach Elternhaus und eigenem Zimmer riechen, oder aber auch einfach nur nach Mief und Meute.

Auch biblisch ist die Spanne der Gefühle und Verortungen von Heimat weit gefasst. Von der ersehnten Heimat in die man ziehen
werde, um endlich eine Bleibe zu finden, über die Klagepsalmen und die verlorene Heimat in der Zeit, als große Teile des Volkes Israel gefangen und fern des Landes waren, bis hin zu der Hoffnung des Philipperbriefes, dass unsere Heimat im Himmel ist.
Mitten im Sommer, wenn viele in die Ferne streifen, oder gerade wieder zurück in der Heimat sind, werden wir in unseren vier Sommergottesdiensten die verschiedenen Facetten und Ambivalenzen von Heimat aufnehmen: ins Beten und Sinnen, ins Singen und Sagen, ins Hören und Schmecken. Seien Sie willkommen!

08. Juli Elisabethkirche
• 10.30 Uhr „Heimatweh“ mit
Pfarrerin Schlund & Pfarrer Motter

22. Juli Zionskirche
• 10.30 Uhr „Wo du hingehst, will auch
ich hingehen“ mit Vikarin Voß, Pfarrer
Motter und unserer Band Klangfisch

05. August Sophienkirche
• 10.30 Uhr „Heimat Jerusalem“ mit
Vikar in Voß, Pfarrerin Kramer & Pfarrerin Schlund

19. August Golgathakirche
• 10.30 Uhr „und wir wohnten im Wort“
mit Pfarrer Motter & Pfarrer Reinke