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St. Nirgendwo! Verlorene Gotteshäuser in der Berliner Mitte

Sonntag, 15. Juli, 11:30

Sie benennt 24 Kirchen und Synagogen im Stadtkern Berlins, die nicht mehr vorhanden sind und deren Spuren im Stadtbild fast völlig gelöscht sind. Auf historischen Grossfotos kann man die Bauten erkennen, die Zeugnis von einer über Jahrhunderte gewachsenen geistlichen Metropole ablegen. Fotografische Gegenüberdarstellungen zeigen die historischen Orte heute. In kurzen Texten werden die Baumeister und die Bedeutung der Gotteshäuser gewürdigt, über Kriegszerstörungen und Abrisse berichtet.
Die Berliner Gotteshäuser waren nicht nur zentrale Versammlungsorte der Stadtgesellschaft, sondern zeugten zugleich auch von der regen Zuwanderung, wie z.B. die Böhmische Kirche, die Französische Klosterkirche oder die Anglikanische Kirche.
Die Wiederentdeckung Berlins muss mit den wichtigsten Gebäuden beginnen, den Sakralbauten. Die Orte der ehemaligen Gotteshäuser sollen dem Alltag wieder enthoben werden und erneut ihren gebührenden Platz im kollektiven Gedächtnis der Stadt erhalten.
Diese Ausstellung wurde zum ersten Mal im Herbst 2015 in der St. Thomaskirche am Mariannenplatz gezeigt. Sie weist auf Verluste von Zeugnissen hin, die in der Stadtgeschichte fehlen.

Eine Ausstellung des Bürgervereins Luisenstadt e.V.
11. Juli–1. August in der Zionskirche | Vernissage: 15. Juli, 11.30 Uhr Empore

Details

Datum:
Sonntag, 15. Juli
Zeit:
11:30
Veranstaltungkategorien:
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Veranstaltungsort

Zionskirche
Zionskirchplatz, 10119 Berlin + Google Karte