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Nested Churches – Installation von Riku Ikegaya

Mittwoch, 19. April - Montag, 1. Mai

Nested Churches – Installation von Riku Ikegaya

 tägl. 12-19 Uhr, St. Elisabeth-Kirche
Der japanische Architekt und Künstler Riku Ikegaya zeigt vom 19. April bis zum Ende des Gallery Weekends in der St. Elisabeth-Kirche seine Installation „Nested Churches“. In dieser Arbeit setzt sich Ikegaya mit der bewegten Vergangenheit des Ortes St. Elisabeth auseinander.

Eine Stahlgerüstinstallation rekonstruiert wie eine Art dreidimensionale Architekturskizze die äußere Form der von Karl Friedrich Schinkel erbauten Kirche als offen begehbaren Pavillon mit Sitzbänken im Innern. Die physische Präsenz der Besucher durchmischt sich in ihrer Lebendigkeit mit der sakralen Ruhe der Kirche und entspannt so eine besondere Atmosphäre, die ein Kontinuum zwischen den Zeiten entstehen zu lassen scheint. „Die Kirche in der Kirche“ erinnert nicht nur an die ursprüngliche Funktion des sakralen Gebäudes als Versammlungsstätte und Ort der Andacht sondern auch an dessen Wandel im Verlauf seiner Geschichte von Zerstörung, Verfall und Wiederaufbau. Der provisorische Charakter der temporären Gerüstkonstruktion verweist auf das Unfertige, den Prozess von Werden und Vergehen. Somit letztlich auch auf die Vergänglichkeit unseres eigenen Daseins im Angesicht der Ewigkeit.

Vernissage: Mi 19. April um 18 – 21.45 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 12-19 Uhr

Eintritt frei.

Kooperationspartner/Förderer: POLA ART FOUNDATION, artloft.berlin, Kultur Büro Elisabeth
Weitere Infos: www.riku-ikegaya.com.

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Details

Beginn:
Mittwoch, 19. April
Ende:
Montag, 1. Mai
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

St. Elisabeth-Kirche
Invalidenstraße 3, 10115 Berlin + Google Karte